Wettbewerbe der Stiftung

Schüler- und Jugendwettbewerbe "Bibel heute"

Die Wettbewerbe richten sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 8 und 20 Jahren. Regelmäßig werden die Wettbewerbe in Zusammenarbeit mit Kirchen, Kultusministerien, Bibelgesellschaften und Lehrkräften jeweils in einem Bundesland ausgetragen.

Unsere schnelllebige Zeit braucht verlässliche Werte, an denen wir unser Zusammenleben orientieren können. Die Bibel hat dafür durch Jahrhunderte hindurch die Fundamente gelegt: Demokratie, Menschenwürde, Schutz der Schwachen. Darum ist es notwendig, dass sich Menschen jeder Generation mit der Bibel beschäftigen. Es ist ein Angebot zum freien und kreativen Ausprobieren.

 

 

Bibelwettbewerb 2018/2019 #heilig

Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge

 

Das Bibelhaus Erlebnis Museum präsentiert vom 14. August bis 22. Dezember 2019 eine Ausstellung mit den Gewinnerbeiträgen und einigen weiteren ausgewählten Beiträgen des Schülerinnen- und Schülerwettbewerbs der Stiftung Bibel und Kultur.

Schirmherr ist der Hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz.

Bibelhaus Erlebnis Museum /
Metzlerstraße 19
60594 Frankfurt a.M.
Telefon 069/66 42 65 25

 

 

Grußwort zur Ausstellung #heilig
Grußwort des Kultusministers.pdf
PDF-Dokument [137.9 KB]
Flyer zum Wettbewerb
Flyer DIN A5_NEU_13_12_2018.pdf
PDF-Dokument [7.7 MB]

Informationen zum Wettbewerb  #heilig

Der Wettbewerb endete mit einem großen Abschlussfest am 14.Juni 2019 in der Paulskirche in Frankfurt., s. auch www.#heilig.de.

 

#heilig – Das Motto überrascht, denn es verbindet zwei Bereiche, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben: Ein „#“ ist eine Auszeichnungsmethodik, um bestimmte Begriffe oder Themen in den sozialen Netzwerken auffindbar zu machen. „Heilig“ ist ein Wesensmerkmal, das mit Gott in Verbindung gebracht wird. Durch die Kombination soll zum Ausdruck gebracht werden: die menschliche Dimension, der Alltag, die digitale Welt und das Heilige, was von Gott her kommt, müssen nicht gegensätzlich oder fremd zueinander sein. Sie können vielmehr miteinander verbunden gedacht und erlebt werden.

 

Heilig – eine Annäherung an den Begriff

(Quelle die-bibel.de / Begriffserklärung BasisBibel)

Heilig ist alles, was zu Gott gehört und mit ihm in Verbindung steht. Gott selbst ist heilig, d.h. er ist ganz anders als alles, was wir in dieser Welt kennen: Er hat die Welt geschaffen und erhält sie. Vor ihm müssen sich die Menschen am Ende der Zeit im Gericht verantworten. Er schenkt den Menschen Heil und Rettung. Im Alten Testament spielt die Heiligkeit v.a. im Zusammenhang mit dem Tempel und den Priestern eine große Rolle. Der Tempel ist heilig, weil er als Wohnung Gottes gilt. Hier können die Menschen dem heiligen Gott begegnen. Die Priester haben die Aufgabe, zwischen „heilig“ und „unheilig“ zu unterscheiden. Gleichzeitig aber gehört es zu ihrem Dienst, zwischen dem heiligen Gott und den unheiligen Menschen zu vermitteln, sodass Menschen mit Gott in Kontakt kommen können. Die Menschen, die Gott erwählt, sollen so leben, dass sie Gott in seiner Heiligkeit achten und seine Gebote halten. Das ist in der Weisung „Ihr sollt heilig sein; denn ich, der HERR, euer Gott, bin heilig“ (3. Mose/Levitikus 19,2) zum Ausdruck gebracht. Neues Testament: Im Neuen Testament wird betont, dass allein Gott heilig ist. Alles, was auf Erden als „heilig“ bezeichnet werden kann, hat Anteil an Gottes Heiligkeit. Seine Heiligkeit strahlt auf das aus, was mit ihm verbunden ist. Der Apostel Paulus spricht die Christen in seinen Briefen als „Heilige“ an, weil sie durch den Glauben an Jesus Christus heilig sind. Das bedeutet, dass alle Menschen, die an Jesus glauben, versöhnt mit Gott und im Frieden mit ihm leben können. Ihnen schenkt Gott den Heiligen (und heilig machenden) Geist.

 

„#heilig“ – ein Motto muss übersetzt werden

Wer dem Heiligen in der Bibel auf die Spur kommen will, muss mehr als nur eine Wortsuche im Bibeltext vornehmen. Denn auch wenn der Begriff in den gängigen Bibelausgaben zwischen 550 und 600 mal vorkommt (je nach Übersetzung) und der Begriff „heilig“ natürlich ein zentraler ist, erschließt er sich dadurch inhaltlich nicht automatisch. Denn je nach Kontext betont er das „Göttliche“ und bisweilen distanzierte, also die Andersartigkeit und Erhabenheit Gottes gegenüber den Menschen. Oder er betont das, was durch Gottes Erwählung zu ihm gehört und so kommt die Heiligkeit Gottes auf einmal sehr nahe an den Menschen heran und nimmt als das Göttliche Raum im Alltäglichen ein. Im gängigen Sprachgebrauch wird unter dem Begriff „heilig“ häufig das „nicht-Irdische“ und „allein Göttliche“ bzw. aus menschlicher Sicht „Verehrungswürdige“ verstanden. Ergänzend wird mit „heilig“ das klassifiziert, was einen besonderen Stellenwert bekommen hat und besondere Zuwendung verdient. Das kann auch aus dieser Welt stammen und durch den persönlichen Wert zu etwas Heiligem werden. #heilig möchte die unterschiedlichen Zugänge zusammenbringen und dadurch verdeutlichen: Was in der Bibel von Gott her manchmal als unnahbar erscheint, kann doch dem Menschen heute persönlich vertraut werden. Und es kann Teil des Alltags werden, wenn ich – wie mit hashtags – markiere und kennzeichne, wo Vernetzungen zwischen der menschlichen und göttlichen Welt entstehen. Ein einführender theologischer Artikel zum Thema „heilig“ findet sich im wissenschaftliche Bibellexikon (WiBiLex):

 

Vorherige Wettbewerbe:

 

2017, "Menschenbilder", 2015/2016 Nordrhein-Westfalen, "Selfie von Gott"; 2011/2012  Baden-Württemberg, „Bitte aufbrechen“; 2009/2010 Saarland, „Himmelweit offen“ Mecklenburg-Vorpommern, „Voll das Leben“; 2008/2009 Niedersachsen, „Heimat 2.0“; 2006/2007 Schleswig-Holstein und Hamburg, „Bibel heute“; 2005/2006 Bremen, „Spuren (in) der Bibel“; 2004 / 2005 Hessen, „Ich sag‘s auf meine Weise – die Bibel entdecken“; 2002 / 2003 Bayern „Ich sag es auf meine Weise" und in sechs ostdeutschen Bundesländern „Voll das Leben“; 2001 / 2002 Rheinland-Pfalz, „Bibel heute“; 2000 / 2001 Brandenburg, „Bibel heute“; 1999 / 2000 Sachsen-Anhalt; 1998 / 1999 Nordrhein-Westfalen; 1997 / 1998 Sachsen; 1996 / 1997 Mecklenburg-Vorpommern; 1995 / 1996 Thüringen; 1994 / 1995 Schleswig-Holstein und Hamburg; 1993 / 1994 Baden Württemberg.

 

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