Förderung kultureller Projekte
Die Stiftung Bibel und Kultur fördert Projekte, die Themen und Inhalte der Bibel darstellen oder vermitteln.
Über die Stiftung Bibel und Kultur
30 Jahre
Geschichte
Die Stiftung setzt sich für die Förderung kultureller Projekte ein, die mit biblischen Themen verbunden sind.
Wir engagieren uns seit fast 30 Jahren für die Unterstützung von Künstler:innen und Initiativen, die biblische Inhalte kreativ umsetzen.
Jährlich werden Fördermittel ausgeschüttet, um die kulturelle Landschaft zu bereichern.

50
Förderungen und Preise
28
Jahre Förderung
60
Künstler:innen unterstützt

Förderungen
Die Stiftung vergibt jährlich Fördermittel für theologisch - kulturelle Projekte.



Spenden
Die Stiftung kann finanziell unterstützt werden. Damit ermöglichen Sie weitere Projekte.
Aktuelle Förderprojekte
Die Stiftung Bibel und Kultur freut sich, in diesem Jahr acht ausgewählte Projekte fördern zu können. Mit diesen Förderungen unterstreicht die Stiftung erneut ihr Engagement für kulturelle Initiativen, die sich auf kreative und innovative Weise mit biblischen Themen und Kultur beschäftigen.
Die geförderten Projekte im Überblick:
projekte.art e.V., Rostock
– YES AI CAN FESTIVAL 2026
Das YES AI CAN FESTIVAL 2026 in Rostock verbindet künstlerische Auseinandersetzungen mit Künstlicher Intelligenz mit gesellschaftlichen und religiösen Fragestellungen. Ein Schwerpunkt liegt auf Veranstaltungen in der Nikolaikirche, in denen biblische Motive wie Schöpfung, Wahrheit oder Menschenbild künstlerisch aufgegriffen werden. Geplant sind Ausstellungen, Gespräche und Vermittlungsformate mit beteiligten Künstlerinnen und Künstlern. Das Projekt richtet sich an eine breite Öffentlichkeit und eröffnet neue Zugänge zur Bibel im Kontext aktueller technologischer Entwicklungen. Ziel ist es, die Bibel als kulturelle und geistige Ressource in gegenwärtigen Debatten sichtbar zu machen.
Düsseldorfer Schauspielhaus, Düsseldorf
– Die sieben Todsünden
Das Projekt „Die sieben Todsünden“ des Düsseldorfer Schauspielhauses greift ein zentrales Motiv der christlichen Tradition auf und überführt es in eine zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzung. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Gruppen entstehen partizipative Performances und künstlerische Formate. Diese setzen sich mit historischen und heutigen Deutungen der Todsünden auseinander und verbinden sie mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen. Die Ergebnisse werden im öffentlichen Raum präsentiert und laden zur Diskussion ein. Ziel ist es, religiöse Traditionen als Teil kultureller Verständigungsprozesse erfahrbar zu machen.
von Cansteinsche Bibelanstalt in Berlin e.V.
– Minecraft-Bibel
Das Projekt „Minecraft-Bibel“ erschließt biblische Geschichten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch die Verbindung einer gedruckten Bibel im Comicstil mit digitalen Erweiterungen im Spiel Minecraft. Im Zentrum steht ein partizipativer Ansatz, bei dem junge Menschen selbst Inhalte entwickeln und umsetzen. Die biblischen Texte werden in digitale Erlebnisräume übertragen und mit Fragen der Lebenswelt der Teilnehmer:innen verbunden. Das Projekt richtet sich insbesondere an junge Zielgruppen und verbindet Glaubensvermittlung mit Medienbildung. Ziel ist es, neue Zugänge zur Bibel in digitalen Kontexten zu eröffnen.
Stiftung St. Matthäus, Berlin
– Parochet
Das Kunstprojekt „Parochet“ wurde in der St. Matthäus-Kirche im Kulturforum Berlin realisiert und setzte sich mit jüdischen und christlichen Traditionen auseinander. Im Zentrum stand eine Rauminstallation, die den Tempelvorhang thematisierte und verschiedene religiöse und kulturelle Bezüge miteinander verband. Die Ausstellung wurde durch ein Begleitprogramm aus Veranstaltungen und Gesprächen ergänzt. Ziel war es, einen interreligiösen Dialograum zu eröffnen und zentrale Fragen zu Religion, Kunst und Gesellschaft zu verhandeln. Das Projekt machte die kulturelle Bedeutung religiöser Traditionen in einem öffentlichen Kontext sichtbar.
Evangelischer Kirchenkreis Düsseldorf
– Biblische Themen klingen anders
Der Evangelische Kirchenkreis Düsseldorf plant eine Gottesdienstreihe in der Johanneskirche, in der biblische Themen durch musikalische Inszenierungen mit ungewöhnlichen Instrumenten erschlossen werden. Verschiedene Gottesdienste widmen sich zentralen Motiven wie Schöpfung, Hoffnung oder Gerechtigkeit. Musik und Bibeltext treten dabei in einen engen Zusammenhang und eröffnen neue Zugänge zur Verkündigung. Die Veranstaltungen richten sich an ein breites Publikum, auch über kirchliche Kontexte hinaus. Ziel ist es, die Bibel durch künstlerische Formen neu erfahrbar zu machen.
Katholisches Bibelwerk e.V., Würzburg
– Klangraum Bibel
Das Projekt „Klangraum Bibel“ ist ein Veranstaltungsformat im Rahmen des Katholikentags in Würzburg, das biblische Texte mit Musik, Sprache und Bewegung verbindet. Im Zentrum steht eine künstlerische Inszenierung, in der biblische Inhalte durch unterschiedliche Ausdrucksformen erschlossen werden. Die Veranstaltung greift das Motto des Katholikentags auf und richtet sich an ein breites Publikum. Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung von musikalischer Tradition und biblischen Texten. Ziel ist es, die Bibel als Lebens- und Erfahrungsraum zugänglich zu machen.
Stiftung Himmelsfels
– Heimatlos himmelwärts
Das Projekt „Heimatlos himmelwärts“ ist ein Erzählprogramm, das biblische Migrationsgeschichten mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen verbindet. In mehreren Veranstaltungen werden biblische Erzählungen zu Flucht, Aufbruch und Identität vorgestellt und gemeinsam reflektiert. Die Form verbindet künstlerisches Erzählen mit Gesprächsimpulsen und Austauschformaten. Zielgruppe sind Menschen in Kirche und Gesellschaft, die sich mit Fragen von Herkunft und Zusammenleben auseinandersetzen. Das Projekt versteht die Bibel als kulturellen Deutungsraum für gegenwärtige Themen.
Medienapostel, digital
– LOGOS LOUNGE
Das Projekt „LOGOS LOUNGE“ ist ein digitales Gesprächsformat, das sich mit biblischen Themen im Kontext von Kultur und Gesellschaft auseinandersetzt. In mehreren Folgen werden Gespräche mit Gästen aus unterschiedlichen Bereichen geführt und filmisch umgesetzt. Die Staffel zum Thema „Heiliger Geist“ greift zentrale biblische Motive auf und verbindet sie mit aktuellen Fragestellungen. Die Veröffentlichung erfolgt als Video- und Podcastformat. Ziel ist es, die Bibel in ihrer kulturellen und geistigen Bedeutung einem breiten Publikum zugänglich zu machen.
